Andacht

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.

Psalm 119,105

Mit dem Herbst kommt die Dunkelheit. Die Tage werden kürzer und die Zeiten, in denen wir in der Dunkelheit unterwegs sind, werden länger und häufiger.

Wie gut, dass es für diese Zeiten Licht gibt. Lampen in Wohnungen, Straßenlaternen, Lichter an Fahrrädern und Autos, Stirnlampen, Taschenlampen und vieles mehr.

Aber stell Dir mal vor, das alles gäbe es nicht.

Wie sähe unser Alltag an dunklen und bewölkten Herbstabenden wohl aus – ohne Licht?

Und wie würdest Du wohl durch Deinen Herbstalltag gehen – ohne Licht?

Vorsichtiger? Ängstlicher? Unsicherer? Trauriger?

Dem Autor des Psalmes 119 ist diese Situation sehr vertraut.

Denn damals, als der Psalm entstanden ist, gab es noch kein elektrisches Licht. Kerzen, Öl- und Talglichter waren – vor allem unterwegs – die einzigen Lichtquellen und die waren rar und teuer.

Wenn der Psalmist also über Gott formuliert: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“, dann erzählt er uns von einer Erfahrung der Sicherheit, des Mutes und der Geborgenheit, die er in Gottes Wort findet.

Und auch heute noch können wir, kannst Du diese Erfahrung machen. Gottes Wort kann und will auch heute noch Sicherheit und Orientierung geben und Dir den Weg durch Deinen Alltag ausleuchten.

Vielleicht als Stirnlampe oder als Straßenbeleuchtung oder als Leuchtturm oder als Bauscheinwerfer oder als Bremslicht oder als kleine Kerze…


Gespräch

Gibt es Worte, biblische oder nicht-biblische, die Dir ein Licht auf dem Weg durch Dein Leben sind und wenn ja, welche?

In welchen Situationen in deinem Alltag wünscht Du Dir mehr Licht?

In welchen Situationen kannst Du oder Ihr als Gruppe Licht für andere sein?


Aktion

Gestaltet Zettel oder Kärtchen mit Lichtworten zum verschenken. Für Eure Gruppe oder auch für andere Menschen.

Macht ein Erlebnisexperiment mit dem Bibelwort: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Führt Euch dazu gegenseitig blind durch ein längeres Stück Weg oder den Rest Eures Gruppenabendes, indem Ihr nur Eure Worte verwendet.

Tauscht Euch über Eure Erfahrungen dabei aus.

Ludwig Schmidt

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