Andacht

Einer meiner Lieblingssprüche lautet: „Es gibt Tage, da verliert man und Tage, da gewinnen die andern!“

 

Meistens lacht man darüber, aber an manchen Tagen fühlt man sich wirklich als

Verlierer:

• Alles geht schief

• Alle meckern nur rum oder hacken auf einen rum

• Oder noch schlimmer: Keiner nimmt einen wahr

• Keiner kann einen leiden und man selbst kann sich auch nicht leiden

 

Ich denke, dass das Gefühl jedem von uns bekannt ist: die einen haben das Gefühl,

häufiger, andere seltener.

 

Warum ist das so? Wer sagt uns so etwas, sodass wir uns als Verlierer fühlen?

Ich denke, das ist nicht die Frage, die Frage ist, auf wen hörst du? Auf welche

Stimmen hörst du? ·

 

Hörst du auf die Menschen, die dir das Gefühl geben, wertlos und verloren zu sein

oder hörst du auf Menschen, die dich wertschätzen und bei denen du dich ganz

positiv als Gewinner fühlst (ohne überheblich und schadenfroh zu sein)?

 

Überlege doch mal, mit welchen Menschen du zu tun hast: wie sie dich behandeln,

was sie zu dir sagen und welches Gefühl sie dir geben. Oder sind es am Ende gar nicht die Anderen, die dir das Gefühl geben, ein Verlierer zu sein, sondern du selbst? Vielleicht gibt es 1000 Menschen, die dich mögen und dir immer mal wieder etwas Gutes sagen oder tun und immer wieder hörst du nur die Stimmen in dir selbst, du bist hässlich, du kannst nichts, du Versager, du Verlierer, dich kann ohnehin keiner leiden, du bist so wertlos.

 

Auf wen hörst du? Auf die Stimmen, die dich ermutigen und dir das Gefühl geben,

wertvoll zu sein oder hörst du auf die Stimmen, die dich entmutigen, die dich

runterziehen?

 

Gott sagt: Heute, wenn ihr meine Stimme hört, dann verschließt eure Herzen nicht.

 

Er sagt weiter zu uns:

Ich habe dich je und je geliebt, deshalb habe ich dich aus Liebe zu mir ·gezogen.

Reicht dir das nicht? Lese die Bibel und verschließ dein Herz nicht, sie erzählt davon,

dass Gott uns wertschätzt, wer daran glaubt, ist ein Gewinner!


Gespräch

Tauscht euch aus über Sätze und Begegnungen, die euch ermutigen.

Erzählt euch Beispiele, wie ihr euren Nächsten praktisch durch gute Worte ermutigen könnt.


Aktion

Warmer Rücken

Alle Teilnehmer:innen heften einander einen Din A3 Zettel auf den Rücken. Die Teilnehmer:innen und Teilnehmer gehen durch den Raum (gern bei Musik) und schreiben einander Aussagen, über was einem gefällt, was er/sie besonders gut machen kann, wie freundlich jemand ist, auf den Rücken.

Impulse
Gruppen
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